Beratung in Zeiten von Covid-19?

Ist es möglich, während einer globalen Pandemie ein Beratungsprojekt zu initiieren und durchzuführen?


Vor Ausbruch der Pandemie erhielten wir von einem Schweizer Kunden eine Ausschreibung für ein Marktdatenprojekt. Wir diskutierten, was wir anbieten und wie unser Ansatz aussehen könnte. Normalerweise beinhalten solche Projekte viel Interaktion mit dem Kunden und den Mitarbeitern vor Ort – wir führen Workshops durch, führen Interviews, verschaffen uns ein Gefühl für die Situation und entwickeln schließlich ein Lösungsszenario. Deshalb dachten wir, dass es nicht möglich wäre, den Prozess zu beginnen, ohne sich persönlich zu treffen.

Der Kunde stand jedoch unter einem gewissen Zeitdruck, das Projekt so schnell wie möglich zu starten. Die oraise Gruppe wurde für die Durchführung des Projekts ausgewählt – nicht nur wegen der Konzepte, die wir bereit hielten, um alles aus der Ferne zu steuern.

Die gesamte Projektarbeit wurde mit einem Team von drei Beratern von oraise durchgeführt, die mit einem Team von fünf Beratern des Kunden (allesamt im Home-Office) zusammenarbeiteten. Wir führten Interviews durch, koordinierten virtuelle Treffen und Workshops und machten gute Fortschritte – viel besser als erwartet.

Obwohl wir uns nur per Video gesehen haben, haben wir ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Das Projekt hat sehr gut funktioniert und ist erfolgreich – wie uns der Kunde bestätigt hat.

Nachdem das gesamte Projekt vollständig aus der Ferne durchgeführt worden war, traf sich das Kernteam schließlich einmal persönlich (als es die Covid-19-Situation für eine Weile zuließ), um die Ergebnisse zu besprechen. Alle waren sich einig, dass die Dinge weit besser funktioniert haben als zu Beginn erwartet.

Was ist also das Fazit? Remote-Projekte sind möglich, sie sind vielleicht sogar effizienter als Projekte vor Ort (keine Reisezeiten & Meetings, man bleibt bei Geschäftsthemen).

Wir hatten einen guten Plan und hielten uns konsequent daran.

Allerdings ist die soziale Interaktion ganz ohne persönliche Treffen schwierig. Wir hatten Glück, dass alle an einem Strang zogen und dass es keine schwierigen persönlichen Konstellationen bzw. politische Themen gab, die Teil vieler Projekte sind.

Für die Zukunft – nach der Pandemie – freuen wir uns darauf, Projekte mit den Erfahrungen durchzuführen, die wir mit dem Besten aus beiden Welten gesammelt haben – mit persönlicher Interaktion sowie effizienter und konzentrierter Arbeit remote.

Für weitere Informationen zu dieser spannenden Referenz kontaktieren Sie uns: Michael Schobert, Head of Implementation, michael.schobert@oraise.com.

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