Use-Case: Outsourcing der kompletten IT-Infrastruktur für einen Asset Manager

Bei Projekten, die wir für Kunden realisieren steht immer wieder die Frage im Raum, warum uns unsere Zertifizierungen so wichtig sind. Die Lösung, die wir hier mit unserem Kunden umgesetzt haben, wäre ohne diese jedenfalls nicht möglich gewesen:

Hintergrund und Herausforderung:

Unser Kunde ist ein spezialisierter Asset Manager, den wir bereits bei der Gründung mit unserem IT-Know-How unterstützt haben, und dessen Geschäft kontinuierlich wächst. Um den Anforderungen and die IT und die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an diese zu erfüllen, suchte dieser Asset Manager einen Outsourcing-Partner, der die IT-Funktion für ein solches Unternehmen übernimmt und dafür entsprechend zertifiziert ist. Neben dem reinen Betrieb sollte die Infrastruktur auch die aktuellen Anforderungen einer Cloud-Delivery auf Microsoft-Basis erfüllen.
Eine absolut passende Herausforderung für oraïse, und so sieht die Lösung konkret aus:

Die Lösungskomponenten und das Konzept:

Der oraïse-Service umfasst den Betrieb der gesamtheitlichen Infrastruktur mit Change und Capacity Management im Sinne einer wesentlichen Auslagerung nach KWG §25b und MARisk AT9. Neben den regulatorischen Anforderungen wurden auch die für den Kunden wichtigsten SLA Parameter vertraglich vereinbart, die in einem monatlichen Reporting dem Kunden transparent gemacht werden:

  • So sind neben der Beseitigung von Störungen und die Eskalation bzw. Tickethandling gegenüber den Hard- und Softwareherstellern, die Service Desk Reaktionszeiten für Severity 1,2, und 3
  • Betrieb im Rahmen von 7 – 19 Uhr an Werktagen, exklusive der Börsen-Feiertage, Wartungsfenster außerhalb der Betriebszeiten in Absprache
  • Tatsächlich zur Verfügung gestellte Servicezeit im Jahr: 99,5%,
  • Software Lizenz Management (exklusive der direkt durch den Auftraggeber erworbenen Lizenzen)
  • Unbegrenzte Bearbeitungszahl von Incidents und Service Request mit einer attraktiven kommerziellen Regelung vereinbart.
  • Der Service beinhaltet das pro-aktive Monitoring aller Server Komponenten (Softwareprozesse sowie Systemparameter) und das proaktive Kapazitätsmanagement aller Komponenten. Dies erfolgt sowohl in der Rechenzentrumsumgebung als auch in der Cloud.
  • Administration der Office 365 Plattform: Die Basis für die Struktur bildet das Azure Active Directory. Für die File Services werden OneDrive und Sharepoint eingesetzt. Als Kommunikationstool kommt MS Teams zum Einsatz.
  • Die Verwaltung der Endgeräte (Workstations, Notebook, Smartphones) erfolgt über Microsoft Intune.
  • Zur Kombination von oraise-Services und Vorort-Serviceleistung:
    Der Betrieb der Infrastruktur wird aus den Remote Maintenance Centern in Frankfurt und Zürich seitens oraïse erbracht. Eine Vorort Serviceleistung durch oraïse-Techniker am Standort des Kunden wird ebenfalls sichergestellt, sollte dies notwendig sein.

Die Anbindung an die Microsoft Cloud bietet neben dem Remote-Management über Internet auch die Möglichkeit private Endgeräte zu verwalten (BYOD).

Die entscheidenden Vorteile für den Kunden waren in diesem Fall:

  • Eine nach den Bedürfnissen des Kunden maßgeschneiderte Infrastruktur-Lösung
  • Keine Notwendigkeit für eine eigene IT-Abteilung und entsprechendes Personal
  • State-of-the-Art technologische Lösung auf der Basis von Microsoft 365 und Azure
  • Die Umsetzung und Gewährleistung aller regulatorischer Vorgaben
  • Umfassender Service und ein festes Betreuungsteam und
  • die Erfahrung von oraise als IT-Dienstleister für die Finanzindustrie

Comments are closed.