IT-Verlagerungen in die Cloud – Was sind die wichtigen Fragestellungen?

Kein Zweifel: Verlagerungen von Teilen der IT oder kompletten IT-Operations in die Cloud liegen im Trend, auch bei unseren Kunden aus der Financial Services Industrie.

Treiber der Entwicklung ist nicht nur der allgemeine Trend zur Digitalisierung per se. Wer Teile der IT in die Cloud verlagern möchte, hat meist konkrete Effizienzgewinne durch reduzierte Kosten und/oder bessere Skalierungsmöglichkeiten im Visier. Oft liefern auch organisatorische Veränderungen den Hintergrund für IT-Auslagerungen. Ist dies nicht der Fall, wären organisatorische Auswirkung natürlich als erster Punkt zu untersuchen, bevor relevante Entscheidungen getroffen werden.

Darüber hinaus sollten Sie eine Reihe anderer Fragestellungen berücksichtigen, die Ihre Entscheidung für die Migration und das zukünftige Set-up wesentlich beeinflussen:

Die Wahl des Dienstleistungs- und Bereitstellungsmodells:
Suchen Sie:
– Infrastructure as a Service (IaaS) – also Remote-Systeme im Sinne einer Hardware-Auslagerung oder
– Platform as a Service (PaaS) – auf der eigene Applikationen serviciert und entwickelt werden können, oder möchten Sie über
– Software as a Service – (SaaS) auf externe Software zugreifen und Applikationen nutzen?

Für die Frage des Bereitstellungsmodells (Public, Private oder Hybrid) ist die Art der geplanten Nutzung und wesentlich Ihre Sicherheitsbedürfnisse ausschlagebend.

Danach folgen weitere entscheidende Fragestellungen, die nicht vernachlässigt werden sollten. Einige Beispiele dazu:
– Regulatorische Anforderungen an Ihr Geschäft und die Ihres Dienstleisters:
Neben den aufsichtsrechtlichen Vorschrift, z.B. über das KWG, MaRisk, BAIT oder# KAIT sind gesetzliche Regelungen wie z.B. über DSGVO und BDSG zu beachten. Darüber hinaus müssen spezifische Normen und Standards erfüllt werden (z.B. ISO-Normen und ITIL).
– Besondere Bedeutung kommt der Erfüllung von Normen und Standards sowie deren Zertifizierung auf Partnerebene im Falle einer wesentlichen Auslagerung zu.
– Service Level Agreements (SLAs) und Leistungsparameter sind zwingend als Teil der vertraglichen Vereinbarungen zu definieren.
– Kapazitäten, Verfügbarkeit von Services und Reaktionszeiten, Konzepte und Vorgehensweisen für das Notfallmanagement und Exception Handling sind als Bestandteile eines Service-Vertrages vorzusehen, und können gemeinsam mit den SLAs signifikanten kommerziellen Einfluss haben.
– Schließlich gilt es auch Auditierungs- und Informationsrechte inklusive Dokumentation zu berücksichtigen.

Wenn Sie sich jedenfalls mit Ihrer IT oder Teilen davon in Richtung Cloud bewegen, lassen Sie uns die Fragen gemeinsam angehen. Auf der Basis des bei oraïse vorhandenen Know-Hows, unserer Erfahrung und Zertifizierungen können wir nicht nur Ihre Fragen klären, sondern sie auch in Richtung der für Sie passenden Lösung beraten, sowie diese implementieren und betreiben.

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